Motor Digital
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"Vom Leben und Verstehen" wird die erste Platte heißen, deren Entstehung in erster Linie dem eigennützigen Zweck diente ein wenig Ordnung in das pubertätsbedingt vollgemüllte Gehirn eines Mitte Zwanzig jährigen zu bringen.
Indiegeschrammel mit Beats, Bleeps und Texten die vom ganz banalen Leben und den daraus resultierenden Gefühlssituationen berichten.
Dass das Ergebnis am Ende auch noch jemandem gefallen und dabei ein so hoher Identifikationswert für den Hörer entstehen würde, konnte man ja nicht ahnen und wurde auch nicht forciert. Erst das unerwartet positive Feedback durch das Internetportal "Myspace.com" und der Zuspruch einiger vertrauter Personen bewegten ihn letztendlich dazu, Worte wie Veröffentlichung, Konzerte und Labelsuche in den Mund zu nehmen.
Stilistisch beeinflusst wurde der ganze Apparat einerseits durch die amerikanische Independent- und Punkwelle der 90er Jahre mit Bands wie z.B. The Get Up Kids oder The Gloria Record und andererseits durch die jungen und alten Helden der deutschsprachigen Punkbewegung wie ...But Alive oder Muff Potter.
Und weil der Mikro eben Cello nicht kann und Trombone schon gar nicht, erfüllten dann Sequenzer, Sampler und Drum-computer ihren Zweck, Stimme und Gitarrensounds zu komplettierten.
Ende des Jahres 2006 fanden sich nun, mit Andreas Weizel am Bass und Florian Baum an den Schlagwerken, zwei Musiker die es schafften aus der Mikroidee und dem Jungen der 20 Jahre zu Früh in die Mid-Life-Crisis gerutscht war eine funktionierendes Live Trio zu machen. Und Kinder, macht das Spaß den Jungs zuzusehen.
Mikroboy ist jetzt eine Band. Mikro sucht ein Label und Mikro will auf Tour. Punkt.

