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Olney Air - Pioneers
„Pioneers“ ist ein Gefühl, kein Statement:
Der Mut aufzubrechen, das Verlangen etwas Bedeutung in sein Leben zu schaufeln, die Angst den falschen Weg zu gehen. Die bittere Gewissheit niemals der Erste zu sein.
Diese Stimmung umtreibt die neue EP, wie Wärme die Nachttischlampe: Fühlbar, nicht fassbar. Jenseits des „schneller, lauter, schriller,“ liefern Olney Air sechs ehrliche, ernste Songs zwischen Aufbruch und Aufgabe, zwischen Erwartung und Enttäuschung.
In den Vororten der Hauptstadt gewachsen, im Zentrum der Indie-Szene gereift, nehmen Olney Air bis 2006 zwei EPs auf, gewinnen Bandwettbewerbe und fangen an sich auf der Bühne wohl zu fühlen. Festivals vor tausend Zuhörern machen hungrig. Kurzerhand gründen sie 2007 ihre eigene Bookingagentur „headvsheart booking“ und fahren auf Deutschlandtour.
Die neue Platte atmet Ehrgeiz. Als Band ist sich Olney Air bewusst geworden, wo sie stehen: mit beiden Beinen auf der Bühne und mit ganzem Herzen hinter ihrer Musik. Sie kombinieren die Euphorie und Energie des Collegepunk mit der Authentizität des Independent Rock. Die sechs Songs fallen durch ihre Vielfalt nicht auseinander, sondern schaffen den Brückenschlag zwischen Ballade und Indie-Club-Hymne. Griffige Melodien treffen auf durchdachte Arrangements. Trotzdem:
Hier wird Anspruch nicht zu avantgardistischen Banalitäten. Hier entwickelt sich englischsprachige Musik, die funktioniert und bewegt. Auch in Deutschland.
Lohnt es sich aufzubrechen, wenn man weiß: „we will not be the first?“ Auf „Pioneers“ ist spürbar, dass Aufgabe und Aufbruch nicht weit voneinander entfernt sind. Olney Air beschreiben das Gefühl „Pioneers“ als Widerspruch: Sind manche Einsichten nicht nur dazu
da, um gegen sie anzukämpfen?
Mit Mut. Ohne Plattitüden. Mit Energie. Ohne Nischenwahnsinn. Mit Erfolg?
Überzeugt euch selbst und holt Olney Air auf eure Bühne.
Olney Air sind:
nicolas heintz (git, voc)
olivia kaletta (b)
tobias heintz (git, voc)
jasper tjaden (dr)

