Ötte

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Ötte *gare du noise*

 Der Neusser Musiker Christian Otte alias „ÖTTE“ hat eine wahrlich musikalische Achterbahnfahrt hinter sich. So wie der Künstler in der Euphorie immer das Herz auf der Zunge hat, so bleibt er auch in verletzlichen Momenten authentisch. 

 

  Das Jahr 1997: Die  ÖTTEBAND  gründet sich und die Band um Sänger  ÖTTE  startet als Gruppe sofort furios durch. Ein Reiseveranstalter bucht sie für eine vierwöchige Tournee durch Frankreich zur Fußball-Weltmeisterschaft 1998. Sie rocken in Fanbussen voller deutscher Schlachtenbummler und auf Fanfesten. Mit deutschen Coversongs, die im eigenen Stil verrockt werden, verdient sich die  ÖTTEBAND  schnell einen guten Ruf. Mit Musikgrößen wie Nena, Achim Reichel, BAP, Münchener Freiheit, Zeltinger, Knorkator oder Extrabreit teilen sie sich bundesweit die Bühnen als Support. Ihre Sets garnieren sie mit eigenen Songs aus ihrem Debütalbum  „Die Rückkehr der geilen Engel“ . Auf dem „Heilig Geistfeld“ in Hamburg tritt sie vor knapp 30.000 Zuschauern auf, im Rahmen des DFB-Pokalfinals 2001 zusammen mit Nina Hagen sogar vor 60.000 Menschen. 

 

Mit dem Album „Saitenwechsel“ spielt die Band ein krachendes und wütendes Rockalbum mit ausschließlich eigenen Kompositionen ein. Beim Stadtfest „Kaarst Total“ im Jahr 2005 verabschiedet man sich vor 8000 Fans als „Coverband“ und entscheidet sich, mit dem Album „Grünes Licht“ nur noch die eigenen Songs zu spielen. Die Auftritte werden kleiner. Damit muss man nach zehn Jahren Rockstarleben am Limit umgehen können. 2007 löst sich die  ÖTTEBAND  auf.

 ÖTTE  liebt es, sein Publikum zu unterhalten. ÖTTE  entwickelt sich aber auch weiter und hat nie vergessen, wo er herkommt. Der charismatische Sänger zelebriert in seiner ganz eigenen, die Menschen einfangenden Art auch das Wohnzimmerkonzert bei Freunden. Das erdet ihn. Und dann machen ihn auch nachdenkliche Lebensphasen nur noch stärker.  ÖTTE  bleibt am kreativen Puls, entschleunigt aber. Er gründet 2007 das Bandprojekt 

 C.H.O.T , produziert zwei CDs mit anspruchsvollen, eher ruhigeren und tragenden Rock- und Popsongs.

Mit „bonjour tristesse“ produziert  ÖTTE  im Jahr 2011 sein erstes richtiges Soloalbum. Er verabschiedet sich von alten, festen musikalischen Pfaden. Zusammen mit Gitarrist und  Produzent Amadeus Sektas  schafft er ein unverwechselbarer Sound aus „Oldschool Rock“ und modernem Pop. Zu den Songs kann gerockt, getanzt, gefeiert werden. ÖTTE träumt und trauert aber auch. Er lässt tief in seine Seele blicken, schüttet sein Herz aus. Er befasst sich mit dem Tod seines Vaters oder dem zwiespältigen Verhältnis, als Prophet im eigenen Land zu gelten.

 

Mit der Platte  „In Stillen Momenten“ , die erstmals auf Vinyl erscheint setzt  ÖTTE 2015  den Seelenstriptease fort. Wieder muss der Musiker den Tod eines geliebten Menschen verkraften. Aber auch die eigene Gesundheit sendet Warnsignale. In seinen tiefgründigen Balladen lässt er seine Zuhörer noch näher an sich heran.  

Der Glaube an die Musik, an die Kraft der Songs und der Texte ist geblieben. Doch es fehlt immer noch die professionelle Unterstützung, um  ÖTTE ´s leidenschaftliche und authentische Musik auf breiter Angriffsfläche zugänglich zu machen. Nach seinem Unplugged-Album „Retrospektive“ und rund 9 CDs in Eigenregie schließt  ÖTTE  2018 seinen ersten Plattenvertrag mit Motor Entertainment in Berlin ab.

 

Das neue Album  „gare du noise“  erscheint am 25.01.2019 mit 12 brandneuen Songs voller Hingabe, Hoffnung und Melancholie. Texte und Themen die einen mit nehmen, aufwühlen lassen und zum nach Denken anregen; eingebettet in einem poprockigen, stets melodischem Gewand.  ÖTTE  hat es verdient gehört zu werden, lebt er doch seit Jahren im Untergrund seinen Traum, seine eigenen Lieder zu singen.